Können Kreative erfolgreich bloggen?

erfolgreich bloggen trärchen

Wir machen jetzt mal keinen Hehl daraus und geben offen und ehrlich zu, dass unsere Zugriffszahlen eher mau sind. Aber hey, alle fangen mal klein an. Vor allem, wenn sie Großes vorhaben. 2012 hatten wir aufgrund der Diagonale in Graz die Idee, dass wir drei Freund_innen auch mal so ein cooles Künstler_innenkollektiv sein wollen und schon hatten wir die Idee für das Trärchen, weil eben kein Pärchen, sondern gleich drei von uns.

Danach folgte eine enthusiastische Phase gepaart mit einer Nacht- und Nebelaktion zur Erstellung dieses Blogs, dann kam Peru dazwischen und schließlich ein Kind. Doch dann wurde alles anders, und wir beschlossen professionelle Diletant_innen zu werden. Und es tut sich was. Schritt für Schritt.

Wir möchten euch gerne mitnehmen auf diese Reise und auch erfahren, wie es euch geht, ob ihr bloggt, wie „erfolgreich“ ihr seid, welche Geheimtipps ihr habt.

Ein paar Weisheiten haben auch wir schon zusammengetragen. Folgende Fragen solltet ihr euch auf jeden Fall stellen:

1.)    Was bringt mir das Bloggen als Kreative/r?

Diese Frage haben wir uns bei der letzten Redaktionssitzung auch gestellt. Was wollen wir eigentlich? Dabei haben wir festgestellt, dass uns der Blog und der dazugehörige Zeitplan (siehe Frage 5) dabei helfen, dran zu bleiben. Wir sind alle drei keine Professionist_innen, zumindest nicht im künstlerischen Bereich. Wir verdienen unseren Lebensunterhalt nicht mit der Kunst, undwas bringt bloggen gerade deshalb ist es auch oft schwierig, dran zu bleiben, weil mensch gerne mal sein kreatives Tun der Muse überlässt.

Der Trärchen.kollektiv –Blog hilft uns dabei am kreativen Schaffen dran zu bleiben, unsere Talente nicht versanden zu lassen UND:

Wir wollen gerne eine Plattform schaffen: für andere Kreative und uns, zum Austausch und natürlich auch zum Gesehen werden.

In unserer Vision melden sich dann einfach irgendwann mal Menschen die sagen: he, hast du Lust auf xy?

(Dass das funktioniert, hat sich zumindest bei Krach Bumm gezeigt. Trotz blogtechnischen Dahintümpelns wurde sie eines Tages von aufzehenspitzen angefragt und schreibt jetzt in einem Magazin für feministische Mutterschaft mit. Also war der Gedanke:

Wenn das der Output bei wenig Aufwand ist, was kommt dann erst raus, wenn wir viel Energie da rein stecken?

Das vermutlich: How can I afford to travel and how much money I earn from Blogging

2.)    Wie definiere ich Erfolg?

Ihr solltet euch im Klaren sein, was erfolgreich Bloggen als Kreative für euch bedeutet.

  • Wollt ihr Produkte über den Blog verkaufen?
  • Wollt ihr Aufträge, was wollt ihr?erfolgreich bloggen

Ein Blog sollte eigentlich was anderes als eine statische Webseite darstellen. Wir geben zu, bislang waren wir eher auf zweiterer Schiene unterwegs. Zwar kam immer was Neues dazu, aber im Grunde haben wir doch vor allem unsere Ergebnisse präsentiert. Das soll sich nun ändern.

Und wie definieren wir Erfolg? Einerseits an dem, was sich durch den Blog ergibt, und andererseits an Zugriffszahlen, Followern und Facebook-Likes. Für den Sommer haben wir uns ein Ziel gesetzt. Nicht gerade ein Kleines, aber he, kann nur mehr werden 🙂

Und, auch ohne bislang große Bewerbung sind plötzlich ein paar neue Follower eingetrudelt. Woher auch immer die kamen. Wir freuen uns, dass ihr da seid 🙂

3.)    Widerspiegelt mein Blog mich und meine Kunst?

Wir hatten lange das Layout Titan bei wordpress. Dann beschlossen wir ein Logo zu kreieren und auch ein neues Layout, bei dem möglichst viele unserer Beiträge gezeigt werden sollten. Damit landeten wir bei suburbia. Schaut cool aus, hat uns gefallen. Dann stolperten wir über diesen Eintrag auf the flourishing abode und machten alle drei den Fragebogen. Fazit: OMG, das Layout passt ja gar nicht!

Wir wollen kreativ sein, was Lebendiges, andre Leute sollen Lust haben, Kommentare auf unserer Seite zu hinterlassen. Stattdessen wirken wir irgendwie distanziert, einfach hingeklatscht das Ganze. So sind wir ja gar nicht. Also sind wir nun dran, dist das kunstas Layout zu ändern, sind aber noch nicht ganz fertig. Wir hätten auch gerne ein paar Menschen, die uns da zeichentechnisch unterstützen, bislang haben die aber noch auf sich warten lassen.

Soweit wir bei Recherchen herausgefunden haben, ist es vor allem wichtig, dass beim Bloggen auch die Person dahinter greifbar wird. Soll heißen: Ein Blog soll keine Kunstaustellung sein, in der mensch nur die Werke bewundern kann, aber der/die Künstler_in in den Hintergrund tritt. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn jemand mit uns arbeiten soll, dann muss die Person auch wissen, womit/mit wem sie es zu tun hat. Wenn wir Lust auf uns machen wollen, dann müssen wir auch sympathisch, interessant, aufregend, etc. rüberkommen. Unsere Arbeitsproben alleine reichen da nicht. Und das Vermarktung auch mal mehr wiegt als künstlerisches Talent sieht man auch an Erfolgsgeschichten a la DJ Ötzi…

4.)    Einzelkämpfen oder im Team arbeiten?

Wie gesagt, wir sind zu dritt. Und das ist gut so. Nicht nur, das wir uns prima ergänzen, es macht einfach auch Spaß, sich zu Redaktionssitzungen zu treffen, Ideen zu spinnen und Projekte gemeinsam zu verwirklichen, wie zum Beispiel den Song Emma. Natürlich sind unsere Terminpläne nicht immer einfach zu koordinieren, und natürlich müssen sich auch 3 Menschen energetisch am Riemen reißen, um sich nicht gruppendynamisch in einen „ich hab so viel anderes zu tun und grad gar keine Zeit“-Strudel fallen zu lassen. Aber die Vorteile überwiegen ganz klar:

  • Gemeinsam kommen wir auf neue irre Ideen
  • Feedback ist sofort da
  • Spaß
  • Wenn mal selber grad nix kommt, trägt eine/n die Kreativität der anderen eine Zeit lang miterfolgreich bloggen

Außerdem macht es gleich was anderes, wenn ein gemeinsames Logo oder gemeinsames Erkennungszeichen da ist. Ilvi Livi war so großartig, und hat uns für Weihnachten Stofftaschen drucken lassen. Die tragen wir nun voller Stolz überall hin.

5.)    Welche Tools sind für eine gute Zusammenarbeit hilfreich?

Grundsätzlich ist mal zu sagen: Persönliche Treffen sind für uns das Allerwichtigste. Daraus schöpfen wir wieder Mut und neue Energien, vieles lässt sich einfach leichter diskutieren und wir nehmen uns dann auch wirklich Zeit und zelebrieren das miteinander.

Außerdem packen wir in solche RedaktionsTAGE auch gleich mehrere Aktionen hinein: zB Besprechung und Planung für die nächsten Monate (wie planen 3 Monate im Voraus!), Fotosessions, damit wir was zum Posten für Facebook haben, aber auch wenn sonst was ansteht, sowie gemeinsame Aufnahmen, Drehtermine etc. An unserer 2. Redaktionssitzung haben wir praktisch Weihnachtsfeier, Aufnahme eines Songs , generelles Fotoshooting  und Foto-Story miteinander kombiniert.

Trello

Darauf schwören wir. Trello ist ein simples Projektmanagement-Tool, bei dem viele Menschen gemeinsam trelloarbeiten können, „Boards“ für einander freischalten, oder auch eigene nur privat führen. Mensch kann verschiedene Listen mit Aktivitäten anlegen, an die Dateien und Bilder gehängt werden, das ganze mit der Dropbox verbinden oder auch für einzelne Einträge voten, Fälligkeitsdaten und Checklisten erstellen. Nach jeder Redaktionssitzung tragen wir die Beiträge für die nächsten Monate ein und verlieren so nicht den Überblick, wer woran arbeitet, was noch für gemeinsame Projekte zu tun ist und stimmen ab, welche trächtig-Beiträge wir verwenden.

Facebook

Auf unserer ersten Redaktionssitzung haben wir beschlossen wir brauchen eine Facebook-Seite, um zumindest in unserem Bekanntenkreis unsere Tätigkeiten zu bewerben. Mithilfe der Facebook-Seite haben wir die Möglichkeit, Beiträge im Voraus zu planen, da wir sonst auch mal leicht darauf vergessen und wir versuchen uns auch zunehmend an die Formel: was Witziges, Hilfreiches, Interaktives und Werbung für uns zu halten, damit wir auch für andere interessant sind, die nicht mit uns befreundet sind.
Es ist relativ einfach mehrere Menschen als Administrator_innen für eine Seite zu benennen, im Aktivitätenprotokoll wird außerdem deutlich, wer was für wann geplant hat.

6.)    Wo kann ich etwas über’s Bloggen lernen?

Wer irgendwas über ein Thema Lernen möchte, dem/r empfehlen wir pinterest. Mittlerweile haben wir auch selbst ein Profil dort und versammeln einige Blogging-Tipps auf einer eigenen Pinwand. Auf pinterest könnten wir Stunden verbringen. Es ist unglaublich wie viele hilfreiche Tutorials wir dadurch gefunden habe. Unter anderem auch, um das Layout für unsere Seite zu zeichnen (doodle, howtodraw).

Das best of der Blogs, die uns wirklich weiter gebracht haben, und an denen wir uns auch weiterhin orientieren werden:

Und der Rest ist auf pinterest zu finden. (Außerdem könnt ihr hier auch Ideen für eure eigenen kreativen Vorhaben sammeln und Posting-Ideen, wenn ihr selbst eine Facebook-Seite habt.)

Wir verlosen…

Wenn ihr jetzt enthusiastisch genug seid, dass ihr sagt: Jetzt fang ich aber an, dann verlosen wir unter euch einen Jimdo-Gutschein, der 1 Monat gültig ist und zB für 25% Rabatt auf einen jimdo-pro Account eingelöst werden kann (1 Jahr jimdo = € 60).

Ja, wir sind hier auf wordpress unterwegs. Heißt aber nicht, dass wir keine jimdo-Fans sind. Für Einsteiger_innen, und solche, die sich nicht so gern mit dem Wirrwarr des wordpress-Dashboards auseinandersetzen ist jimdo ideal. (Eine Seite die mit jimdo-pro gemacht wurde ist zB www.justonewayticket.com). Aber probiert selbst aus. (Wir geben auch gernte Tipps.)

Wer sich bis nächste Woche Sonntag meldet, nimmt an der Verlosung teil!

Und natürlich wollen wir von euch wissen:

Was sind eure Tipps, eure Erfahrungen? Bloggt ihr schon erfolgreich? Habt ihr schon eine Community aufgebaut? Mit wem arbeitet ihr zusammen? Welche Tools habt ihr für Zusammenarbeit und Bloggen?

Diskutiert mit uns über die Kommentarfunktion, schickt uns eine Mail auf traerchen.kollektiv@gmail.com oder besucht uns doch einfach auf facebook.

Wenn euch dieser Blogpost gefallen hat, aboniert doch einfach unseren Blog. In Zukunft wollen wir mit euch kreativen Menschen nämlich viel öfter Tipps und Tricks austauschen, wie wir nicht nur erfolgreiche Blogger_innen werden, sondern auch erfolgreiche Künstler_innen.

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